Unterschiedlicher könnten die Ausgangspositionen der Blau-Weissen Hockeymannschaften kaum sein. Die 1. Herren, die den Klassenerhalt schon geschafft hat, wird in Raffelberg nur noch um die Ehre spielen.
Die 2. Herren versucht gegen Bergisch-Galdbach die Tabellenspitze zu erobern. Mit einem Sieg beim derzeitigen Tabellenführer würde der Aufstieg in greifbare Nähe rücken. Eng wird es langsam für unsere 1. Damen. Nach 3 Spielen noch 0 Punkte und gegen Raffelberg (Platz 4, 3 Punkte) und Gladbach (Platz 1, 9 Punkte) wird es an diesem Doppelwochenende um die berühmte Wurst gehen!
Trainer Ferdi Schmitz möchte aus den letzten beiden Hallen-Bundesligaspielen Spielen noch vier Punkte mit seinen 1. Herren holen. Am Wochenende hat Schmitz sich von seiner 1. Herren verabschiedet und bekanntgegeben, dass er zum 1. April neuer Trainer von Rot-Weiss-Köln wird. Die Mannschaft wird Ihren Trainer in guter Erinnerung behalten. In den letzten drei Jahren sind sie zwei mal aufgestiegen und haben vier mal die Klasse gehalten. Eine beachtliche Leistung! Vielen Dank Ferdi und viel Erfolg beim Nachbarn...!
Mit einem 11:6 Heimerfolg haben unsere 1. Herren die sicher aufgestiegenen und vom Vorabend noch angeschlagenen Leverkusener nach Hause geschickt. Der Sieg fiel sogar noch zu niedrig aus! Nach starker Anfangsphase und 5:0 Führung, wurden die Blau Weißen überheblich und gingen mit 6:4 in die Pause. Nach der Pause zogen die Blauen schnell auf 9:5 davon und konnten sich sogar zwei verschossene 7m "gönnen". Letztlich war der Sieg nie gefährdet, jedoch hätte man auf die gesamte Spielzeit gesehen noch konsequenter und konzentrierter agieren müssen.
Da die Gäste bereits am Vortag den Bundesliga Aufstieg geschafft hatten, nahmen sie die Partie im Kölner Leistungszentrum nicht mehr allzu ernst. Die Blau Weissen zogen allerdings erst nach dem Wechsel entscheidend davon. BW-Trainer Ferdi Schmitz war daher zufrieden: "Heute hat die Mannschaft gezeigt, was sie leisten kann." Beim Warmspielen hatte sich Kapitän Axel Schmitz zum wiederholten Male die Schulter ausgekugelt, der damit bis zum Saisonende ausfällt. Er wurde würdig von Gregor Page und Benjamin Brook vertreten.
Der RSV machte auch nach vorne ein gutes Spiel. Vor allem in der zweiten Halbzeit stand die Mannschaft von Uli Mayer richtig gut da. Schließlich hatte man an der Verwandlung der Ecken hart gearbeitet. Auch die Umstellung auf rechts hatte sich ausgezahlt. Ein Riesencomeback hatte Max Mayerhofer, der nach viermonatiger Pause erst wenige Tage vor der Partie das Training wieder aufgenommen hatte. "Ein längst überfälliger Sieg", sagte Mayer. "Das ist ein Befreiungsschlag in jeder Hinsicht."